DIE ENTSTEHUNG VON
SWISS MOUNTAIN SPRING

Nur bestes Chinin, natürliche Essenzen und Öle reichen noch nicht für ein Premium
Tonic Water. Nein, es gilt auch, präzise Fragen bezüglich Wasser, dessen Qualität
und Zusammensetzung zu stellen.
In dem frischen Bergquellwasser der Allegra Quelle in der Schweiz fanden wir die ideale
Wasserzusammensetzung. Dieses Bergquellwasser ergab – in Kombination
mit unserem natürlichen Chinin aus Indonesien und Indien sowie den natürlichen Aromen
von Rosmarin aus Spanien, Ingwer und Lemongrass aus Indien oder Zitronen
aus Sizilien – die gewünschte, aussergewöhnliche Geschmacksharmonie. Nicht zu süss,
nur fein aromatisiert, mit einem bitteren Abgang. Perfekt!

DIE GESCHICHTE DES TONIC WATER

Spätestens seit dem Beginn des aktuellen Gin-Hypes vor ca. fünf Jahren, tritt auch das Tonic Water einen neuen Siegeszug an. Neue Hersteller drängen mit einer Vielzahl spannender Abfüllungen auf den Markt, die es dem Genießer ermöglichen seinen Gin & Tonic ganz individuell zu gestalten. Bedenkt man, dass gut ¾ eines Gin & Tonic aus Tonic Water bestehen, so scheint diese Entwicklung logisch und sinnvoll, denn es ist eben nicht nur der verwendete Gin, der entscheidenden Einfluss auf den Geschmack des fertigen Longdrinks hat.

Trotz der spannenden Entwicklungen in den letzten fünf Jahren, war das Tonic Water auch in den Jahrzehnten davor stetigen Veränderungen unterworfen. So änderte sich die Rezeptur des Tonic Water beispielsweise durch Kriege und technologischen Fortschritt stetig und die Geschichte hinter diesem spannenden Erfrischungsgetränk verdient es, näher betrachtet zu werden.

Die Geschichte des Tonic Water lässt sich bis ungefähr zum Jahr 1825 zurückverfolgen. In der damaligen Zeit erschlossen die europäischen Mächte ihre Kolonien und u.a. die britischen Soldaten in Indien hatten schwer mit Tropenkrankheiten wie etwa Malaria zu kämpfen. Zur Linderung der Symptome wurde ihnen damals von den Ärzten der Armee das extrem bittere Chinin verschrieben. Chinin ist ein wasserlösliches, kristallines Pulver, welches aus der Rinde des Chinarindenbaums gewonnen wird. Die Offiziere lösten das Pulver in Wasser, was jedoch wenig schmackhaft war. Deshalb fügten diese der Mischung zusätzlich Zucker hinzu und verwendeten später auch Sodawasser. Dies war die Geburtsstunde des Tonic Water, welches in den nächsten Jahren auch immer öfter mit Gin gemischt wurde. Gin gehörte zu der damaligen Zeit (neben Rum) zum Standard-Repertoire der britischen Armee und wurde in für heutige Verhältnisse enormen Mengen konsumiert.

Die heilende Wirkung des Chinin wurde allerdings schon deutlich früher entdeckt und erstmals im Jahr 1638 beschrieben. Damals war die «Condesa de Chinchón», die Frau des spanischen Vizekönigs in Peru, an Malaria erkrankt. Die Inkas brachten ihr die heilende Medizin, was sie allerdings auch nicht vor der Vernichtung des eigenen Volkes durch die Spanier retten konnten. Zu Ehren der Condesa de Chincón wurde der rettende Baum schließlich in Chinchona-Baum bzw. eingedeutscht Chinin- oder Chinarindenbaum umbenannt.

Daraufhin war die Rinde des Baumes eine in Europa begehrte Ware, welche jedoch ausschließlich aus Peru bezogen werden konnte, da die Ausfuhr der Samen aus dem Land nicht gestattet wurde. Bedingt durch die hohe Nachfrage in den Kolonien stieg der Preis jedoch immer stärker an (zwischenzeitlich wurde das Chinarindenpulver sogar mit Gold aufgewogen!) und der Chinarindenbaum stand kurz vor der Ausrottung. Im Jahr 1862 gelang es schließlich dem Schmuggler Chalres Ledger die Samen des Chinarindenbaumes außer Landes zu schaffen und er verkaufte diese an die holländische Regierung, welche daraufhin riesige Plantagen in Java (Indonesien) errichten ließ.

Bis zum zweiten Weltkrieg stammten ca. 95% der weltweiten Chininproduktion aus Indonesien. Im Winter 1942 griffen die Japaner das Land allerdings an und übernahmen die Kontrolle um die Ölversorgung für ihre Kriegsmaschinerie sicherzustellen. Die Versorgung mit Chinin war damit unterbrochen und da die Amerikaner in einigen Kriegsgebieten mit Malaria zu kämpfen hatten, beauftragten die amerikanische Regierung ihre Wissenschaftler damit eine alternative Quelle für Chinin zu finden. Diesen gelang es schließlich die begehrte Substanz synthetisch herzustellen und die Versorgung ihrer Truppen sicherzustellen. Da natürliches Chinin quasi nicht mehr erhältlich war, passten auch die Hersteller von Tonic Water ihre Rezepturen an und verwendeten fortan synthetisches Chinin, welches den weiteren Vorteil hatte, dass es deutlich billiger war.

In den folgenden Jahrzehnten etablierte sich synthetisch hergestelltes Chinin schließlich als Standardzutat für Tonic Water. Erst durch das neue Qualitätsbewusstsein der Konsumenten und dem bereits erwähnten Gin und Tonic Water Trend der letzten Jahren, gewinnt auch natürliches Chinin wieder an Bedeutung.